Out East – am Ostkap Sonne, Meer und Fischen genießen

Für uns ist es unglaublich, aber in einer Woche sind wir bereits zurück in Deutschland und neun Monate Neuseeland sind vorbei. Es wird also höchste Zeit für den letzten Reisebericht aus Neuseeland. Und unsere Tour um das Ostkap ist die perfekte Zusammenfassung für all die Dinge, die wir an Neuseeland lieben. 😉

1. Meer und Strände

Ja, die beiden Inseln sind langgezogen und es ist nirgends wirklich weit ans Meer. Wir haben uns inzwischen so daran gewöhnt, dass wir so einen Strand am Anfang unserer Tour einfach links liegen lassen…

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… um an einem anderen wunderschönen Strand eine Bucht weiter allein Mittagspause machen zu können. ❤

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Am Ostkap wimmelt es nur so von einsamen Buchten und langgezogenen Sandstränden. Ein Traum!

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2. Fisch/ Seafood

Später am Nachmittag ging für Jonas endlich sein Angel-Traum in Erfüllung. Vom langen historischen Tologa Steg hat er mit seiner eigenen mitgebrachten Angel frischen Fisch zum Abendessen gefangen! An diesem perfekten Spot hat es direkt beim zweiten Auswerfen geklappt. – Er konnte es selbst kaum fassen. ^^

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Der Fisch war so lecker und der Spaß so groß – das mussten wir am nächsten Tag wieder versuchen. 😉 Und nach etwas Warten war der Fischschwarm wieder da und in Beißlaune. Wir konnten richtig beobachten wie zahlreiche Fische den Köder verfolgt haben und zugebissen haben. Für alle, die denken Angeln sei langweilig: das war aufregend! So spannend, dass eine ganze Gruppe von Maori Kindern und Erwachsenen stehen geblieben ist und Jonas bei seiner Angelshow zugeguckt hat. ^^

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Jonas hat vier Fische gefangen und davon einen den Kindern mitgegeben. ^^ Anschließend musste ich noch schnell  einen fangen um wieder eine durch zwei teilbare Menge zu haben. 😉

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Die Fische haben wir paniert und mit Tomatensoße und Brokoli zu Abend gegessen – einfach nur köstlich! Die Reste gab’s auf das Sandwich am nächsten Tag. Jonas hat an jedem Tag am Ostkap geangelt, aber später leider nichts mehr gefangen… obwohl die Voraussetzungen immer gut waren. 😉

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3. Wildlife

Von den historischen Stegen konnte Jonas nicht nur prima angeln, sie waren auch eine tolle Möglichkeit um im super klaren Wasser die Unterwasserwelt zu beobachten. (Zum Schnorcheln war es uns zu kalt…) Am zweiten Steg haben wir einen riesigen Stachelrochen vorbei gleiten sehen und drei große Kingfische.

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Und am dritten Steg gab es immerhin einen Kingfischer. 😉

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4. Sonnenaufgang / Sonnenuntergang

Im Osten geht die Sonne auf… und am Ostkap in Neuseeland geht sie zuerst auf! Die Tour um das abgelegene und wenig touristische Ostkap war gleichzeitig der letzte Punkt auf unserer Bucketliste – das Ostkap besuchen und den Sonnenaufgang als Erste der Welt sehen. Nach einer windigen und kalten Nacht auf einer Wiese direkt am Meer…

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… sind wir noch im Dunkeln den restlichen Weg zum östlichsten Leuchtturm der Welt gefahren und die knapp 800 (!!?) Stufen hoch gestolpert. Hat sich das gelohnt?! Oh ja! Es war ein wirklich wunderschöner Moment als die Sonne perfekt über dem Meer aufging. ❤

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5. Maori Kultur

Die ersten Maoris landeten hier am Ostkap und es leben immer noch zahlreiche Maori in diesem Gebiet. Sehr sichtbare Zeichen dafür sind wunderschöne Kirchen und Marae in den kleinen Orten.

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6. Geothermale Aktivitäten

Den Abschluss unserer Tour um das Ostkap bildete unsere Ankunft in Whakatane. Wieder bei strahlendem Sonnenschein haben wir eine tolle Rundwanderung an der Küste entlang und durch den Busch gemacht…

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Und unser Objekt der Begierde aus nächster Landnähe gesehen:

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White Island, ein aktiver Meeresvulkan. Ungefähr in jeder Neuseeland Doku ist der gleiche Vulkanologe rüber geflogen und hat etwas über den Vulkan und seine Aktivität erzählt. ^^ Ja, einen aktiven Vulkan zu besuchen ist schon etwas besonderers und 200 Dollar pro Person wert, wenn… ja wenn wir denn gefahren wären. Wir sollten nie näher an den Vulkan kommen. 😦 Das Wetter wurde schlechter und es war die nächsten zwei Tage zu windig um mit dem Boot raus zu fahren. Da es für die Tage darauf auch nicht gut aussah haben wir White Island auf die „Bucketlist 2.0“ geschrieben und stattdessen das „Waimangu Valley“ besucht.

Hier kann man sich angucken was alles passieren kann wenn ein Vulkan ausbricht. Alle geothermalen Phänomene sind sehr jung, denn sie entstanden erst im Juni 1886. Damals brach der Mount Tarawera aus, begrub die Weltwunder-Schwefelterassen und schuf jede Menge Farben, Dampf, Geblubber und neue Terassen im Waimangu Valley. Ein Paradies für Forscher, denn sie können genau beobachten wie sich hier alles entwickelt, auch die Natur nach der kompletten Zerstörung durch Asche und Lawa.

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Ich finde der Tausch war nicht so schlecht. 😉

7. Wasserfälle

Ja, zum Schluss dachten wir uns machmal – noch ein Wasserfall?! Es gibt viele wunderschöne Wasserfälle in Neuseeland, aber einer der schönsten ist der „Bridal Veil Fall“ nahe der hippen Surfer-Town Raglan.

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8. Blaue Quellen

In Neuseeland gibt es viele „Blues“ – Blue Pools, Blue Lakes… und die Blue Springs. Durch die Quellen sprudelt sehr klares Wasser in den Fluss – der Himmel für Forellen und Reisende die einen schönen kleinen Spaziergang machen wollen. 😉

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9. Kaffee

Schon gewusst?! In fast jedem kleinen Mini-Dorf gibt es in Neuseeland guten, günstigen und oft sehr schön angerichteten Kaffee zu genießen. Ideal wenn die Tage kürzer, die Temperaturen kühler und die Regenschauer häufiger werden. 😉

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10. Delfine

Okay, bitte nehmt diese Liste nicht so ernst. ^^ Um ehrlich zu sein – ich wollte gern alle meine bereits bearbeiteten Bilder in einem Beitrag unterbringen und habe eben noch Delfinbilder entdeckt. Auf unserer Reise hatten wir einige Male das Glück diese tollen Tiere zu beobachten. Nach Jonas Schwimmen mit den Hector-Delfinen haben wir die tollste „Delfin-Show“ in Mangawhai gesehen. Die Delfine waren sehr nah am Strand und sind gemeinsam mit den Surfern gesurft – ein tolles Erlebnis!

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So jetzt sind es zehn Punkt, jetzt ist Schluss – passt ja perfekt. 😛 Inzwischen sind wir zurück in Auckland und wohnen bei Paul und Philippa. Ich verbringe die meiste Zeit mit kochen und backen und Jonas macht Tonnen an Feuerholz – wir fühlen uns hier sehr wohl. Morgen müssen wir die Rucksäcke packen und übermorgen geht es auf den Heimweg… So ganz glauben kann ich es noch nicht. Ich freue mich sehr auf zu Hause, aber Neuseeland, ich werde dich soooooo vermissen!!! Liebste Grüße, deine Franzi

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