Aussicht Mt Manaia Whangerei

Whangarei – love it here!

Sorry, aber ich musste den Slogan der Touristen-Info Whangarei als Überschrift nehmen, denn er stimmt! Wir haben hier eine super Zeit und viele tolle Dinge erlebt und gesehen – we love it. 🙂

Angeln (und Bootfahren)

Jonas Highlight in Whangarei war das Angeln. Layne hat ein Boot und uns zwei Mal mitgenommen zum Angeln. Für mich ist Layne zuerst etwas an der Küste der Whangarei Heads entlang gefahren ❤ – wunderschön! Ich liiiiebe Bootfahren. 🙂

Whangarei Heads vom BootBeim ersten Mal hat Layne uns kurz erklärt wie „Drift Fishing“ auf Red Snapper funktioniert und dann gings los. Jonas hat direkt einen kleinen Snapper raus geholt, der aber zu klein war zum behalten. Layne hat sehr viel Erfahrung und sehr schnell einige gute Bisse gehabt und Fische gehakt… und dann plötzlich mir die Angel gegeben. ^^ Wir haben schon mal auf Makrele geangelt – da war es deutlich einfacher den Fisch dann auch auf das Boot zu bekommen. Ich musste mich ganz schön anstrengen, aber am Schluss habe ich es geschafft und den ersten Snapper auf’s Boot bekommen, den wir auch behalten konnten. ^^ So ganz glauben konnte ich es nicht…

Franzi mit Red Snapper

Layne hat noch mehr Fische gefangen und Jonas konnte davon auch einen raus ziehen. Aber Jonas wollte natürlich selbst einen Fisch fangen und es wurde langsam Abend.

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Im letzten Drift hat es dann geklappt und Jonas hat selbst einen Fisch gehakt und auf’s Boot geholt. Er war total happy! 🙂

Jonas mit Snapper

Insgesamt haben wir sechs Snapper gefangen. 🙂 Daraus hat Layne verschiedene Köstlichkeiten bereitet: fritierten Fisch, geräucherten Snapper (wir haben das Holz zum Räuchern selbst im Wald geholt und klein geschnippelt) und Ceviche. ❤ Yummi, yummi!!! Ein Gericht besser als das andere. 😉

Essen mit Red SnapperBeim zweiten Mal sind wir sehr früh raus gefahren. Die Sonne war gerade erst aufgegangen und wir sind wieder an der Küste entlang gefahren.

küste_whangerei_heads_fischen_II küste_whangerei_heads_fischen_II_02 küste_whangerei_heads_fischen_II_03Leider haben wir an diesem Tag nur einen Snapper gefangen. Wir waren eher ein Vogelbeobachtungsboot, denn wir haben Bastölpel gesehen…

Bastölpel Neuseeland… und sogar Pinguine! Ich habe mich gewundert, was diese kleinen schwarzen Vögel sind, die ab und zu mal aus dem Wasser auftauchen und dann wieder untertauchen. Layne meinte nur: „Little penguin, they come from the south pole.“ Kleine Pinguine, einfach so! 🙂 Ich habe mich total gefreut und versucht noch ein Foto zu machen, aber der Pinguin war dann zu weit weg oder ich zu langsam… Gibt also nur ein Pinguin-Suchbild. ^^

Little blue penguinDen Snapper haben wir gegrillt gegessen. ❤ So viel guten Fisch hatte ich noch nie an einem Wochenende. ^^

Red Snapper gegrilltAls kleines Dankeschön für ihre Gastfreundschaft haben wir am Samstag für Layne und Joce ein „German Dinner“ gekocht. Es gab Kürbissuppe, selbstgemachte Knödel (zum ersten Mal gemacht und sie waren echt lecker) und Rouladen und zum Nachtisch Schwarzwälderkirschtorte. Den beiden hat das Essen sehr gut geschmeckt und wir haben uns gefreut etwas Heimat zu schmecken, auch wenn es natürlich nicht wirklich so gut schmeckt wie zu Hause. 😉

Caving

Das war Jonas Highlight, kommen wir zu meinem. 😉 Mein Highlight in Whangarei war Caving. Zuerst hat Joce uns mitgenommen zu den Abbey Caves. Gemeinsam haben wir die größte der drei Höhlen, die Organ-Cave erkundet.

Abbey Caves Franzi und JonasDort unten ist es einfach unbeschreiblich schön. Es ist wie in einer anderen Welt. Die Höhle ist recht schmal und hoch, in der Mitte fließt ein kleiner Bach und an der Decke leuchten Glühwürmchen. ❤ Die Glühwürmchen sind wirklich kleine Würmer, die klebrige Fäden von der Decke hängen lassen und dann um kleine Fliegen anzulocken leuchten. Hört sich nicht so lecker an, sieht aber wunderschön aus! ❤ Es sieht aus als hätte jemand kleine blau-weiße LEDs an der Decke angebracht. Wenn man die Taschenlampen ausschaltet, dann ist es stockdunkel und nur die Glühwürmchen leuchten. Einfach unbeschreiblich schön! Leider in der ersten Höhle für mich auch unfotografierbar. Durch Blitzlicht hören die Glühwürmchen auf zu leuchten. In ihrer Nähe kann man also nur mit Langzeitbelichtung und Stativ ein Foto machen. In der Organ-Cave war es dafür aber viel zu nass und zu eng. Die Höhlen bestehen aus Kalkstein und das Wasser hat darin wundderbare Formen geschaffen. Stalagmiten und Stalaktiten, kleine Wasserfälle, Steine, die aussehen wie kleine Oktopusse…

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Das Klettern in den Höhlen ist zum Teil echt abenteuerlich. Wir mussten durch kleine Löcher kriechen, einen Mini-Wasserfall runter rutschen und durch fast hüfthohes Wasser waten. – Ohne unsere super Führerin Joce, die sogar meinte sie würde es ohne Licht aus der Höhle raus schaffen, weil sie so oft drin war, hätten wir uns nie getraut so weit in die Höhle rein zu gehen. Es war richtig cool, ein tolles Abenteuer! 🙂

Auch sehr sehenswert sind die großen Felsen außerhalb der Höhle. Das Moos auf den Felsen ist weich wie Samt . ❤

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Leider hat es langsam immer stärker geregnet und dann wird es immer gefährlicher in die Höhlen zu gehen, da der Wasserspiegel in den Höhlen steigt. Deshalb haben wir die beiden anderen Höhlen nicht mehr erkundet.

Dafür waren wir gestern in einer weiteren Höhle, der Waipu Cave. Diese Höhle ist im Vergleich zu den Abbey Caves riesig und es braucht eine Weile, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben. Aber dann kann man in dieser Höhle noch mehr Glühwürmchen bestaunen und sie auch fotografieren. Es ist viel Platz in der Höhle für mein kleines Stativ…

waipu_cave_02 waipu_cave_03 waipu_cave_06Glowworms Waipu CaveKönnt ihr euch jetzt besser vorstellen, was ich euch beschrieben habe? Es ist einfach nur wunderschön. ❤ Diese Höhle haben wir nicht so tief erforscht, weil wir uns nicht so richtig getraut haben, weil niemand in der Höhle war, der uns sagen konnte wie weit wir gehen können. Aber das was wir gesehen haben war fantastisch.

waipu_cave_07 waipu_cave_03 waipu_cave_08Trotzdem ist es ein schönes Gefühl nach fast zwei Stunden in der Höhle wieder das Tageslicht zu sehen. 😉

Ausgang Waipu CaveMt Manaia oder „Der Tag des toten Huhns“

Der Tag des toten Huhns war der Sonntag und er begann mit einem toten Huhn. Joce und Layne haben Hühner und ich füttere sie aktuell. Am Sonntagmorgen haben nur vier Hühner auf mich gewartet und das fünfte Huhn lag tot im Gehege. 😦 Wir wissen nicht woran es gestorben ist… Jonas hat das Huhn unter einem blühenden Apfelbaum vergraben. Nach der Beerdigung sind wir zusammen mit Joce zu Mt Manaia gefahren. Mt Manaia ist der nöchste Berg der Whangarei Heads – an dieser Küstenlinie sind wir mit dem Boot lang gefahren. Joce war noch nie oben und wollte immer mal gern hochgehen – wir „Germans“ sind eine gute Gelegenheit solche Ausflüge zu machen. 😉

Mt ManaiaDer Weg auf den Berg ist sehr gut ausgebaut und einem Feiertag-Sonntag war dort seeehr viel los. ^^ Es geht sehr steil nach oben, das meiste über Treppenstufen – gutes „bum-training“. 😉 Die Aussichten auf dem Weg sind sehr schön:

mt_manaia_02 mt_manaia_04 mt_manaia_03Und oben angekommen wartet eine coole Steinaussichtsplatttform mit einer super Aussicht. ^^

Aussicht Mt Manaia obenDer Abstieg war dann deutlich leichter als der Aufstieg… 😉 Auf dem Rückweg haben wir an einem Strand eine nicht so schöne Entdeckung gemacht. Am Strand lag ein toter Delfin. Es hatte sich schon eine größere Menschenmenge gebildet und einige haben darüber diskutiert, wie der Delfin dahin gekommen ist. Die Leute meinten er läge falsch rum und es führen Autospuren an den Strand, sie vermuteten also jemand hat den Delfin versehentlich beim Fischen getötet und dann dort weggeworfen. :/ Der Delfin war sehr groß und sah alt aus, vielleicht ist er auch „natürlich“ gestorben und angespült worden. Ich weiß es nicht. Joce meinte „so etwas kommt zu dritt“ und sie sollte recht behalten. Kurz vor der Stadt ist ihr Auto heiß gelaufen und hat angefangen zu rauchen. Irgendwie hat sich ein Schlauch im Kühlkreislauf gelöst und der Motor ist heiß gelaufen. 😦 Jonas hat den Schlauch mit einem Haargummi von mir wieder befestigen können und wir haben viel Wasser nachgefüllt, aber das Wasser hat nach wenigen Sekunden wieder gekocht… Der Motor ist vermutlich hinüber. 😦

Autochen kaputt Layne konnte uns abholen und das Auto Heim bringen. Vielleicht kann es doch noch mal repariert werden.

Tutukaka Coast

Nach dem langen Wochenende und den vielen coolen Abenteuern hatten wir immernoch offene Punkte auf unserer To-Do-Liste, also sind wir noch etwas geblieben. 😉 Am Dienstag sind wir an die Tutukaka Coast gefahren. Wir hatten super schönes Wetter und könnten mehrere kleine Tracks laufen…

tutukaka_02 tutukaka_03

… und den Matapouri Strand genießen. ❤

tutukaka_01 tutukaka_04 tutukaka_05Wir sind auch über einen sehr steilen Hügel geklettet um zum Mermaide-Pool zu gelangen. Das ist ein seeeehr tiefes Loch, das bei Ebbe gefüllt mit Wasser ist so das man darin baden kann. Cool!

Mermaid Pool Matapouri

Ein dritter kurzer Walk…

tutukaka_07 tutukaka_08… hat uns zur Whale Bay geführt. Was mir hier besonders gut gefallen hat: die großen Bäume haben Schatten gespendet und es gab dort sogar eine Toilette. ^^

tutukaka_09 tutukaka_11 tutukaka_12Den Rückweg haben wir uns etwas kompliziert gestaltet… Es war Ebbe und wir sind über die Felsen zu weiteren Buchten gelaufen.

Whale BayUnd haben dabei auch Nistplätze der Kormorane entdeckt.

KormoraneAber leider keinen Weg nach oben zur Straße auf der wir hätten zurück laufen wollen. Außer… ja außer ein Seil, das an einem steilen Hügel hing und oben an einem Baum befestigt war. Wir hätten auch einfach über die Steine zurück gehen können… aber Jonas hatte echt Lust dieses Seil hochzuklettern. Also sind wir das Seil hochgeklettert.

Franzi und Jonas klettern irgendein Seil hochDas war wirklich abenteuerlich und ein wenig gefährlich, aber wir sind heil oben angekommen und… standen dann im Garten eines Ferienhauses. Ups! Das Haus war gerade nicht bewohnt, also haben wir uns schnell aus dem Staub gemacht. Puh, ich hatte ganz schön Schiss. ^^

Angst hatte ich auch kurze Zeit später, als Jonas an einem anderen Abhang einen Führerschein einer jungen Neuseeländerin gefunden hat. Er konnte ihn und noch zwei weitere Karten hochholen, aber es lagen noch mehr Karten unten. Leider ist es hier nicht ungewöhnlich, das Autos aufgebrochen werden und daraus Wertsachen gestohlen werden. Wir nehmen daher Kamera, Geldbeutel, Handys und unsere Pässe immer mit und verdecken unsere Rucksäcke und meine Handtasche. Wir haben die Nummer der jungen Frau raus gefunden und sie holt heute ihre Karten ab – wenigstens muss sie die nicht neu beantragen und es war wirklich „nur“ ein Diebstahl und ihr ist nichts Schlimmeres passiert.

Pancake-Rocks Nordinsel

Am nächsten Tag war wieder prima Wetter und wir sind zur Waipu Cove, einem wunderschönen Sandstrand in der Nähe gefahren.

Waipu CoveVon dort sind wir auf dem Coastal Trail zur nächsten Bucht gelaufen. Der Track war sehr versteckt und wir waren uns nicht sicher, ob wir richtig sind, aber dann waren wir sehr positiv überrascht von diesem kurzen Walk. Der Weg verläuft sehr nah an der Küste und dort liegen einige sehr coole Steine rum. ^^ Quasi die Pancake-Rocks der Nordinsel.

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Bei Langs Beach haben wir dann Mittagspause gemacht und sind den Track wieder zurück gelaufen.

Langs BeachDer Weg ist einfach, weil er nicht groß bergauf oder bergab verläuft und sehr abwechslungsreich, weil er auch mal durch den Busch verläuft und zwischen und über den Felsen. What a fun! 🙂

Heute ist der volle Regentag und das bedeutet Blog-Tag. Das hat bisher immer perfekt gepasst. 😉 Wenn ihr mehr wissen wollt, schreibt uns einfach. Wir freuen uns sehr über eure Botschaften und Updates. Bis bald, liebe Grüße Franzi ❤

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11 Gedanken zu “Whangarei – love it here!

  1. Hey Franzi,
    ich sag nur vielen vielen Dank für die tollen Zeilen. Bin immer noch total geflasht was ihr alles erlebt und es macht so viel Spaß im nebligen Deutschland den Sommer ins Wohnzimmer erzählt zu bekommen. Hach, tut das gut. Die Strände sind der Wahnsinn. Einfach nur geil!!!!
    Ganz viel Spaß euch weiterhin und liebe Grüße an Jonas und das Meer.
    Tobi und Co

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  2. Hallo Franzi, dein Papa ( bei dem ich arbeite ) hat mir von deinem Blog erzählt, und ich wollte nur kurz sagen: wunderschöne Bilder und deine Berichte gefallen mir. Sie laden toll zum Entspannen und Träumen ein. Weiterhin viel Spaß!! Viele Grüße von Silke

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