Jonas und Franzi in Singapur

In Etappen an das andere Ende der Welt

Wir sind sicher in Neuseeland angekommen! So viel sei schon mal vorweggenommen. 😉 Bevor ich euch aber meine ersten Eindrücke von Neuseeland schildere, möchte ich euch ein bisschen von der Reise und unserem Stopover in Singapur erzählen.

In Darmstadt mussten wir erst mal zum Bus rennen um den Airliner zum Flughafen zu bekommen. Jonas mit drei Ruckäcken voraus, ich mit einem Rucksack hinterher. 😛 Am Flughafen wurden wir direkt von unserer persönlichen Flugbegleiterin abgeholt. 😉 Meine Schwester arbeitet für Lufthansa und hat es sich nicht nehmen lassen uns an der Bushaltestelle abzuholen und ans Gate bzw. bis zur Sicherheitskontrolle zu bringen. ❤ Danke! 🙂

Fliegen

Der Flug war für mich sehr anstrengend. Es war mein erster Langstreckenflug und ich konnte leider nicht wirklich schlafen. Wir sind mittags los geflogen und am nächsten Tag morgens in Singapur angekommen – da wäre etwas Schlaf schon gut gewesen. ^^ Im Flugzeug hatte ich dann auch einen ersten kleinen Zusammenbruch… Ich habe einen eigentlich total harmlosen Kinderfilm geguckt – auf Englisch heißt er „Inside out“ – und zum Schluss des Films musste ich anfangen zu weinen und konnte gar nicht mehr aufhören. Mir wurde erst da richtig bewusste, dass wir nun lange von zu Hause und der Familie(-ninsel) und Freundschaft(-sinsel) „weg sind“. – Hat jemand von euch den Film gesehen und fand ihn wenigstens auch ein bisschen traurig?! Jonas war etwas überfordert, weil ich sonst wirklich selten weine bzw. so emotional werde – er musste fast mitweinen. ❤

 Singapur

Nun ja, aber irgendwie (mit Essen, Trinken und Filmen) geht auch ein zwölf Stunden Flug rum. In Singapur angekommen folgte dann der Temperaturschock. Nach etwa 15°C in Deutschland waren es in Singapur 30° mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit – tropf, kleb, bäh. Der Himmel war sehr bewölkt und die Stadt sehr „smogy“ – ist das immer so dort?! Gerade ist die Stadt eine einzige Baustelle – nächstes Wochenende findet das Formel1- Rennen statt und dafür wird gefühlt die ganze Stadt umgebaut. Wir haben das Stopover-Programm von Singapore Airlines gebucht. Die Organisation war wirklich super! Wir wurden vom Flughafen abgeholt, später auch vom Hotel zum Flughafen gefahren, es gab einen Shuttlebus durch die Stadt und Gratis-Eintritt zu vielen Attraktionen. Zuerst haben wir den Bus genutzt um etwas rum zu fahren. Ausgestiegen sind wir dann schließlich ganz  mutig in „China Town“. – Nicht unbedingt die beste Idee… Nach dem Frühstück um ca. 5 Uhr morgens Singapur-Zeit hatten wir nichts mehr gegessen. Ich bin was fremde und vor allem viele verschiedene Gerüche angeht immer empfindlich, aber so mit leerem Magen, zu wenig Schlaf und bei der Hitze… Mir war kotzübel! Die Stände mit chinesischer Medizin, zum Beispiel getrocknetem Leguan am Spieß, gegrillter Schweinehaut, der Geruch nach Frittierfett und Räucherstäbchen bunt gemischt waren etwas zu viel für mich. Also haben wir schnell Geld gewechselt, was zu Essen und zu Trinken gekauft und sind zurück ins Hotel gefahren.

China Town SingapurChina Town SingapurNach einer Dusche und etwas Mittagsschlaf beschlossen wir der Stadt noch eine zweite Chance zu geben. Dafür sind wir, wieder mit dem Bus, in den botanischen Garten gefahren. Der Garten ist wirklich wunderschön! 🙂 So grün, so groß und so sauber. Es war nicht viel los und mit dem Touri-Ticket konnten wir auch gratis den Orchideengarten besuchen. ❤

Beflügelt von diesem tollen Erlebnis sind wir anschließend weitergefahren zum Singapur-Flyer. Das ist ein großes Riesenrad an der Küste, das nachts ganz prima bunt blinkt und von dem man aus einen tollen Blick über die Skyline der Stadt hat. Auch hier war der Eintritt (normalerweise 30 Dollar pro Person) umsonst. Yeah ^^ Nach einem Abendessen aus dem Foodtrail – auch Jonas hat sich getraut etwas zu essen und ich fand es richtig lecker – konnten wir von oben die Aussicht genießen und mit den Chinesen in der Kabine um die Wette knippsen. ^^

Food Trail Singapur FlyerSingapur Flyer bei Nacht.

Jonas und Franzi im Singapur Flyer.

Aussicht aus dem Singapur Flyer.

Das war wirklich ein tolles Erlebnis. Jo, danach… wollten wir nur noch kurz über eine Brücke laufen um ein paar Fotos zu machen… Ich unterschäze Strecken in Großstädten grundsätzlich… *hust* Ich hatte ja erwähnt, dass es heiß war, oder?! Leider hatte ich ein T-Shirt zu wenig im Handgepäck und daher nur ein dünnes Unterhemd an – und nach der Brücke kam ein Kaufhaus… Ein Kaushaus in dem es fast nur Gucci, Prada und Dior gab. Selten habe ich mich soooo unwohl gefühlt. ^^ Zurück zum Hotel mussten wir dann mit dem Taxi fahren, weil der Hop-on-off-Bus off war. 😉 Am nächsten Tag hat auch noch China Town eine zweite Chance bekommen und wir haben dort leckeres Essen probiert und lustige (spätere) Souvenirs gefunden.

Dann noch mal ins Hotel duschen – sind drei Mal duschen für eine Übernachtung übertrieben?! – Wir mussten das ja noch ausnutzen, denn dann ging es weiter zu unserem eigentlichen Ziel: NEUSEELAND! 🙂 Aber davon mehr im nächsten Beitrag. 😉 Liebe Grüße und bis bald Franzi.

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